Fahrt zur 57. Biennale von Venedig

Ihre bisherige Arbeit am Pariser Centre Pompidou verstand sie immer als „Komplizenschaft mit den KünstlerInnen“. Diesem Ansatz will sie auch bei der ältesten und traditionsreichsten Kunstbiennale der Welt in Venedig treu bleiben. So stellt sie künstlerische Praxis als solche ins Zentrum ihrer Schau. Künstlerisches Denken, künstlerische Arbeitsweisen, die Universen von KünstlerInnen und ihr kostbarer Beitrag zur Kultur einer humanen Welt sollen dabei in den Ausstellungen, aber auch in Diskussionen und Round-Table-Lunch-Treffen thematisiert werden. Einen besonderen Fokus möchte Macel bei der diesjährigen Biennale auf jüngere und wenig bekannte künstlerische Positionen legen.
Unsere Erkundungen werden uns ins Gelände der Giardini, ins Arsenal und die Corderie, sowie an ausgewählte Orte im Stadtraum von Venedig führen. Ein großer Mehrwert der Biennale ist ja auch, dass für die Präsentation zeitgenössischer Kunst auch sonst nicht zugängliche historische Palazzi ihre Pforten öffnen. Wir freuen uns, dass wir diesmal unser Quartier direkt beim Eingang zum Biennale-Gelände haben.