Künstlergespräch: Zum Erbe christlicher Bildwelten heute: Michael Triegel

Michael Triegl, Deus absconditus, 2013 (Ausschnitt), Courtesy Galerie Schwind, Leipzig
Die Madonna sitzt vor der Schreibmaschine der Marke „Ideal“. Doch diese produziert keinen Text mehr. In altmeisterlicher Könnerschaft malt der zur „Leipziger Schule“ zählende Maler Michael Triegel die wiedererkennbaren Zeichen, Symbole und Figuren aus der Bildwelt des Christentums als Relikte der Geschichte, die vor dem „horror vacui“ aufgestapelt sind. Das berühmteste Beispiel aus der Ausstellung:„reliqte, reloaded“, die Werke von mehr als 30 KünstlerInnen aus dem Beginn des Jahrtausends versammelt, die sich mit dem „Erbe der christlichen Bildwelten heute“ im 40. Jahr des Kulturzentrums bei den Minoriten stellen.
In Kooperation mit Forum Glaube - Wissenschaft - Kunst